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Deutschlandradio Kultur

Feature

Von einem, der auszog, den Tod nicht zu fürchten Geschichten vom Leben und Sterben Von Karla Krause Regie: Friederike Wigger Sprecherin: die Autorin Ton: Thomas Monnerjahn DKultur 2011/54"30 (Ursendung) Der Alte St. Matthäus-Friedhof in Berlin-Schöneberg: fünf Gräber, fünf Geschichten, alle unverwechselbar, aufwühlend. Tonangebend: Bernd Bossmann, alias Ichgola androgyn, Polit-Tunte, Krankenpfleger, Schauspieler, Gastronom, Bestatter, der vom Tod als Silvester des Lebens, als dessen absolutem Höhepunkt, überzeugt ist. Kontrapunktisch dazu die Mutter, die um den Sohn seit Jahren im Internet trauert. Dann das junge Paar mit seinem Sternenkind und die MS-Kranke, die sich nach Ruhe unter ihrem Grabstein sehnt. Die Autorin trägt die Begegnungen vom Friedhof ans Grab ihres Liebsten, um mit ihm im Gespräch zu bleiben. Von einem, der auszog, den Tod nicht zu fürchten
Samstag 18:05 Uhr

HR2

Live-Jazz

Return To Forever, Montreux Jazz Festival 2011, Miles Davis Hall, Juli 2011 Am Mikrofon: Daniella Baumeister
Samstag 18:30 Uhr

RBB kulturRadio

THE VOICE

mit Susanne Papawassiliu Karrin Allyson - vom Rock"n" Roll Tomboy zur Jazzsängerin mit Katzenstimme
Samstag 19:30 Uhr

DRS 3

CH-Special

Das Debut von Lily Yellow Sechs Jahre lang machte Nina Gutknecht mit der Berner Band Gundi eine gefällige Mischung aus Funk, Soul und Pop. Als Solokünstlerin nennt sie sich neu Lily Yellow und setzt mit ihrem Debut «Yes I Say No» vermehrt auf Electronica und auch leicht schrägere Sounds.Warum nach sechs Jahren Bandgeschichte ein neues Kapitel als Solistin? Warum hat sie das Debut in Berlin aufgenommen? Warum der Stilwechsel zu - laut Eigenbezeichnung - Soul, Dub, Folk Noir, Pop und Trip-Hop? Diese und andere Fragen beantwortet Lily Yellow in CH Special, spielt dazu eine Unplugged-Einlage und verrät ihre drei liebsten Schweizer-Songs.
Samstag 20:03 Uhr

Deutschlandfunk

Hörspiel/Studio LCB

Die Pranke der Natur (und wir Menschen) Das Erdbeben von Japan, das die Welt bewegte, und das Zeichen von Tschernobyl Von Alexander Kluge Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier Komposition: Gustav, Ikue Mori, Alva Noto Dramaturgie: Katarina Agathos/ Herbert Kapfer BR 2011/53"50/51"49 Aus der Begründung der Jury: Hörspiel als Reflexion aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und Diskussionen, das gelingt vorbildhaft in Karl Bruckmaiers Bearbeitung von Texten Alexander Kluges in dem Stück Die Pranke der Natur (und wir Menschen)/ Das Erdbeben in Japan, das die Welt bewegte, und das Zeichen von Tschernobyl, das der Bayerische Rundfunk in zwei jeweils rund einstündigen Teilen ausstrahlte. Das Hörspiel beeindruckt durch seinen Formenreichtum - da hören wir die musikalische Performance von Gustav, die ironisch Mutationen beschwört oder im Hawaii-Stil ein mächtiges Beben besingt, das nicht verhindert, dass sich auch danach alles regt und bewegt wie zuvor. Der Tsunami und die Atomkatastrophe von Japan finden sich im Gang der Erd- und Menschheitsgeschichte wieder, denn kurz vor dem Desaster von Fukushima haben japanische Forscher herausgefunden, dass tausend Jahre zuvor eine ähnliche Welle für Verheerungen gesorgt haben muss: Diese Informationen löst das Hörspiel in einer Vielzahl von Sprechertexten und Dialogszenen auf. Und schließlich ist da noch der unnachahmliche Alexander Kluge selbst, der vom Glockenschlag der atomaren Explosionen spricht und von deren kosmischer Bedeutung; Kluge, ein Technologiekritiker auf der Höhe der Zeit, ein wacher Kommentator und origineller Historiograph, der in Karl Bruckmaier einmal mehr einen Kollaborateur gefunden hat, der seinen Gedanken Stimme und Töne verleiht. Hörspiel des Monats: Die Pranke der Natur (und wir Menschen)
Samstag 20:05 Uhr

DRS 2

Hörspiel DRS 2

«Der gewöhnliche Weg» von Jean-Claude Carrière Machtsysteme sind auf die grösst mögliche Kontrolle der Menschen angewiesen und damit auf Menschen, die andere Menschen kontrollieren und natürlich ihrerseits kontrolliert werden und deshalb Vorgesetzten unterstellt sind, die ebenfalls kontrolliert werden, und zwar nicht nur von oben, sondern auch von unten. Machtsysteme sind nichts weiter als organisierte Paranoia. Das demonstriert das fiktiven Verhör, welches ein Politkommissar mit einem seiner Informanten anstellt.Mit Jörg Schröder (Informant) und Till Kretzschmar (Kommissar)Deutsch: Annette und Paul Bäcker - Musik: René Desalmand - Regie: Claude Pierre Salmony - Produktion Schweizer Radio DRS 2007 - Dauer: 47"40%26quot;
Samstag 21:00 Uhr

NDR 4 Info

DAS KRIMINALHÖRSPIEL

Das tote Haus Von Doris Gercke Komposition: Gert Anklam Regie: Corinne Frottier Mit Christian Redl, Ellen Schulz, Ferdinand Dux, Wolfgang Pregler, Holger Mahlich, Dagmar Laurens, Monika Barth NDR 1997 Vadder Feldmann tut sich schwer auf seinem stillgelegten Hof. Nun hat sich noch Sohn Fritz von seiner Frau getrennt. Würde er bloß wieder heiraten! Die Wirtschaft braucht noch immer eine Frau! Gesine zum Beispiel. Die ist auch alleinstehend und besitzt einen Hof gleich nebenan. Doch Fritz Feldmann, den Kripo-Kommissar, beschäftigen andere Dinge: Die italienische Mafia soll im Landkreis Geldwäsche betreiben. Schon mischt sich das BKA ein. Ein leerstehendes Haus, im Dorf das tote Haus genannt, hat neue Bewohner, Leute aus der Stadt. Merkwürdig, dass die attraktive Katharina immer alleine ist! Da rast eines Nachts ein Volkswagen, verfolgt von einem Hubschrauber des BKA, unweit von Feldmanns Hof in den Graben. Zwei Männer, ein Italiener und ein Spanier, sind tödlich verunglückt. Mafia-Mitglieder, sagt das BKA und läßt Feldmann einen dritten suchen, der auch im Auto war ... Doris Gercke, am 7.2.1937 in Greifswald geboren, begann ihre literarische Karriere 1988. Ihre Romane um die Privat- detektivin Bella Block machten sie in kurzer Zeit zur bekanntesten deutschen Krimiautorin. Zuletzt: Pasewalk. Eine deutsche Geschichte (2009). Diverse Auszeichnungen, u.a. den Glauser- Ehrenpreis für das Gesamtschaffen (2000).
Samstag 21:05 Uhr

DRS 2

Jazz Collection

James «Blood» Ulmer - Zwischen Blues und Avantgarde. Geboren 1942 in South Carolina, machte der Gitarrist seinen Weg in Soul- und Jazzbands über Pennsilvania und Ohio bis nach New York, wo er in den 1970er Jahren bei Art Blakey und Free Jazz-Pionier Ornette Coleman einstieg. In seinen Bands wie dem «Music Revelation Ensemble» erkundet der 1942 geborene James «Blood» Ulmer die Gebiete zwischen avanciertem Jazz, groovendem Funk und der Blues-Tradition. «Jazz ist he teacher and Funk ist he preacher» singt er auf dem Album «Are You glad to be in America». Gitarrist Yves Reichmuth erklärt als Gast in der Sendung, was Ulmers «Free Funk» ausmacht.
Samstag 22:00 Uhr

SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Spätvorstellung

Zungenschlag Von Axel Naumer (Aufnahme vom 06. November in Heidelberg) Hans Liberg, der international gefeierte Musikkabarettist und Emmy-Preisträger, ist ein Phänomen, seine musikalische Fantasie grenzenlos. Immer wieder überschreitet der holländische Klavierkomiker genuss- und (im wahrsten Sinne des Wortes) taktvoll die Demarkationslinien zwischen E- und U-Musik. Und das Schöne daran: Libergs Humor ist extrem ansteckend. In " ICK HANS LIBERG" ist Hans Liberg ganz er selbst und zeigt sich seinem Publikum in ausnahmsloser Vielseitigkeit. Das Salonorchester Münster entstammt einem Projekt der Westfälischen Schule für Musik in Münster vor über 20 Jahren. Die lange Zeit in Vergessenheit geratenen Werke der gehobenen Unterhaltungsmusik der vorvorherigen Jahrhundertwende wird von zehn jungen Musikern dargeboten, die von einer temperamentvollen Stehgeigerin geführt werden. Im Vordergrund stehen Ouvertüren, Walzer und Märsche, Opern- und Operettenmelodien sowie Charakterstücke, Tango, Bolero und Paso doble bis hin zu modernen Transskriptionen. Das Zungenschlag-Team mit Thomas C. Breuer, Bernhard Bentgens, Nina Wurman, Jean-Michel Räber, der Band Schlag auf Schlag und Axel Naumer als Gastgeber.
Samstag 23:03 Uhr

RBB kulturRadio

LATE NIGHT JAZZ

mit Ulf Drechsel Tribute To The Masters Den zweiten Teil des Jazz Units-Konzertes bestritt die Band Helicentric Counterblast mit Stücken von Sun Ra. Kathrin Lemke: Altsaxofon Dirk Steglich: Flöte %26 Tenorsaxofon Andreas Dormann: Baritonsaxofon Nikolaus Neuser: Trompete Gerhard Gschlößl: Posaune Uri Gincel: Piano %26 Keyboards Andy Lang: Bass Philipp Bernhardt: Schlagzeug Konzertmitschnitt JAZZ UNITS, 25.11.2011, Berlin, Grüner Salon bis 00:00 Uhr
Samstag 23:04 Uhr

WDR5

Krimi am Samstag

Clarimonde Von Hanns Heinz Ewers Bearbeitung und Regie: Uwe Schareck Bracquemont: Markus Meyer Kommissar: Sven Lehmann Mme Dubonnet: Rosemarie Fendel Hausdiener: Ernst Konarek Doktor: Wolfgang Höper Chaumier: Walter Renneisen Inspektor Pantin: Christian Brey Aufnahme DKultur
Samstag 23:05 Uhr

HR2

The Artist"s Corner

zwölf92 - John Cage 100 Jens Brand: stony point (hr 2011) - Ursendung - My name is John Cage. I’m living in Stony Point. So stellte sich der Komponist John Cage einmal in einer amerikanischen TV-Show vor. Diese so simple wie klare Aussage stellt der Medienkünstler Jens Brand (* 1968) ins Zentrum seiner Ars-Acustica-Hommage an den 1912 geborenen Cage, die ebenso transparent wie, im besten Sinne, einfach zugänglich ist.
Samstag 23:05 Uhr

Bayern 2

Nachtmix

Mitschnitt Mitschnitt The Other Lives Live in Paris Mit Ralf Summer Sie haben den Einzug in die Top Ten der Zündfunk-Alben des Jahres 2011 nur knapp verpasst: Mit ihrem Zweitling Tamer Animals landeten The Other Lives auf Platz 11 in der Gunst bei Zündfunk und Nachtmix. Das Quintett aus Oklahoma, das 2012 von Radiohead als Vorband in ihrer Heimat auserwählt wurden, spielte Ende 2011 seine erste Europa-Tour, die sie am 3.November nach Frankreich führte zu einem Konzert der öffentlich-rechtlichen Kollegen in Paris. Der Nachtmix strahlt erstmals den Auftritt der US-Indie-Folk-Hoffnung aus, den Radio France im Rahmen ihrer Reihe Live At Studio 105 mitschnitt.
Samstag 23:05 Uhr