Musikstil:
NDR kultur
Musikfest Bremen Hasse %26 Händel: Ouvertüren %26 Duette Johann Adolph Hasse: Ouvertüren und Arien aus ,,Il Ciro riconosciuto, ,,Didone abbandonata, ,,Demofoonte und ,,Artaserse Georg Friedrich Händel: Ouvertüren und Arien aus ,,Poro, re dell"Indie HWV 28, ,,Arminio HWV 36 und ,,Radamisto HWV 12 Vivica Genaux, Mezzosopran Cappella Gabetta / Ltg.: Andrés Gabetta Aufzeichnung vom 2.9.2011 in der Kirche Unser Lieben Frauen Die barocken Zeitgenossen Johann Adolph Hasse und Georg Friedrich Händel, die beide in Hamburg gewirkt hatten, wurden bei einem Konzert des Musikfestes Bremen am 2. September 2011 in der Kirche Unser Lieben Frauen einander als Opernkomponisten gegenübergestellt. Weil die argentinische Sopranistin Veronica Cangemi erkrankt war, übernahm ihre Solo-Partnerin, die aus Alaska stammende Mezzosopranistin Vivicia Genaux, den Abend ganz allein. Begleitet wurde sie von der Cappella Gabetta, die von Sol Gabettas Bruder Andrés gegründet worden ist. Obwohl der aus Bergedorf stammende Hasse und der von 1703 bis 1706 in Hamburg lebende Händel teilweise auch gleiche Themen für ihre Opern verwendeten, gibt es doch eklatante Unterschiede in ihren musikalischen Stilen. Hasses reich ornamentierte, eingängige, manchmal aber auch zupackende musikalische Sprache weist schon ins Rokokozeitalter und den Musikstil am Hofe Friedrichs des Großen voraus, während Händel mit gewohnt dramatischer Geste und strahlenden Naturhornsoli eine andere musikalische Rhetorik verfolgt. Halsbrecherische Koloraturen hat Vivicia Genaux bei beiden Komponisten zu bewältigen. Ein Höhepunkt des Programms war Hasses ungeheuer intime Arie ,,Ah! Che mancar mi sento, die er 1781 anlässlich des Todes seiner Frau, der Sängerin Faustina Bordoni, geschrieben und ihr gewidmet hatte.
Sonntag 11:03 Uhr
Ö1
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Dirigent: Pablo Heras-Casado; Emanuel Ax, Klavier. Wolfgang Amadeus Mozart: a) Ouvertüre und Ballettmusik aus Idomeneo, KV 367; b) Klavierkonzert Es-Dur, KV 482 * Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 3 a-Moll, op. 56, Schottische (aufgenommen am 29. Jänner im Großen Festspielhaus in Salzburg)(Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)
Sonntag 11:03 Uhr
SR2 Kulturradio
Deutsche Radio Philharmonie Dirigent: Pietari Inkinen Alison Balsom, Trompete Richard Wagner Siegfried-Idyll Johann Nepomuk Hummel Trompetenkonzert Es-dur Dmitrij Schostakowitsch 5. Sinfonie d-moll op. 47 Aufnahme vom 19. November 2011 im Konzerthaus Karlsruhe Aus den Studios des SR: Luigi Boccherini Quintett für 2 Violinen, 2 Violen und Violoncello f-Moll op. 62 Nr. 5 Margarete Adorf, Violine Helmut Winkel, Violine Reinhilde Adorf, Viola Irmelin Thomsen, Viola Elisabeth Woll, Violoncello
Sonntag 12:04 Uhr
YOU FM
Die besten Live-Konzerte:
Sonntag 19:00 Uhr
BR-Klassik
Das Münchner Rundfunkorchester Leitung: Ulf Schirmer Solist: Peter Schöne, Bariton Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München Alexander Tscherepnin: Magna mater, op. 41; Isang Yun: Der weise Mann; Arvo Pärt: Symphonie Nr. 4 - Los Angeles Aufnahme vom 13. Januar 2012 in der Herz-Jesu-Kirche, München Berührungspunkte zum Heiligen Die einzigartige Konzertreihe Paradisi Gloria erfreut sich bereits seit zwölf Jahren außerordentlicher Beliebtheit beim Publikum und setzt wirkungsvolle Akzente im Münchner Kulturleben. Das Münchner Rundfunkorchester bietet auch im Jahr 2012 wieder spannende und kontemplative Musik zeitgenössischer Komponisten, die sich auf vielfältige Art mit spirituellen, philosophischen und religiösen Fragen und Traditionen auseinandersetzt. Ergänzt und bereichert werden die Konzerte durch den Vortrag lyrischer Texte. Das diesjährige Motto der Reihe lautet Jesus Christus, und so stehen beim ersten Konzert des Jahres das Tongemälde Magna mater von Alexander Tscherepnin, der Kantatenausschnitt Der weise Mann von Isang Yun sowie die 4. Symphonie von Arvo Pärt auf dem Programm, die auf ganz unterschiedliche Weise Berührungspunkte zum Heiligen suchen. (Von Georg Högl / Matthias Keller)
Sonntag 19:05 Uhr
MDR FIGARO
Matineekonzert aus dem Gewandhaus Leipzig Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu La clemenza di Tito KV 621 Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Richard Strauss: Vier letzte Lieder für Sopran und Orchester AV.150 Richard Strauss: Suite aus Der Rosenkavalier op. 59 Anne Schwanewilms, Sopran MDR SINFONIEORCHESTER, Leitung: Jun Märkl (Zeitversetzte Übertragung)
Sonntag 19:30 Uhr
Ö1
Berliner Philharmoniker; Dirigent: Sir Simon Rattle; Rundfunkchor Berlin; MDR Rundfunkchor Leipzig; Knaben des Staats- und Domchors Berlin; Erika Sunnegardh, Sopran; Susan Bullock, Sopran; Anna Prohaska, Sopran; Lilli Paasikivi, Mezzosopran; Nathalie Stutzmann, Alt; Johan Botha, Tenor; David Wilson-Johnson, Bariton; John Relyea, Bass. Antonio Lotti: Crucifixus c-Moll für achtstimmigen Chor a cappella * Thomas Tallis: Spem in alium für acht fünfstimmige Chöre a cappella * Gustav Mahler: Symphonie Nr. 8 Es-Dur, Symphonie der Tausend (aufgenommen am 18. September 2011 in der Berliner Philharmonie im Rahmen des Musikfestes Berlin 2011). Präsentation: Johannes Leopold Mayer
Sonntag 19:30 Uhr
DasDing
Shakira
Sonntag 20:00 Uhr
Deutschlandradio Kultur
Live aus der Philharmonie Berlin Dmitrij Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 ca. 20.50 Konzertpause mit Nachrichten Dmitrij Schostakowitsch Sinfonie Nr. 8 c-Moll op. 65 Johannes Moser, Violoncello Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Leitung: Vassily Sinaisky Schostakowitsch-Doppel
Sonntag 20:03 Uhr
RBB kulturRadio
AM SONNTAGABEND Herbert Blomstedt dirigiert das Radio-Sinfonie-Orchester Finnland Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 "Linzer" Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische" Aufnahme vom 16.09.2011 im Musikzentrum Helsinki Herbert Blomstedt dirigiert die Berliner Philharmoniker Anton Bruckner: Messe Nr. 3 f-Moll für Soli, 4-stimmigen gemischten Chor, Orchester und Orgel Juliane Banse, Sopran Claudia Mahnke, Mezzosopran Dominik Wortig, Tenor Markus Butter, Bass Rundfunkchor Berlin Einstudierung: Simon Halsey Tobias Berndt, Orgel Aufnahme vom 04.03.2011 in der Berliner Philharmonie
Sonntag 20:04 Uhr
WDR3
Das Unmöglichste von Allem Auszüge aus der Komischen Oper in 3 Akten nach Lope de Vega von Anton Urspruch Die Königin: Rebecca Broberg Roberto: Robert Wilhelm Fendl Diana: Maria Ryu Cella: Caterina Maier Lisardo: Matthias Grätzel Ramon: Ralph Sauerbrey Feniso: Johannes Föttinger Fulgenico: Victor Petitjean Albano: Martin Schmidt Pedrillo: Laurent Martin Catarina: Stephanie Firnkes Tafelsänger: Heidrun Klava Orchester des Sorbischen Nationalensembles Bautzen, Leitung: Israel Yinon Aufnahme aus dem Forum Leverkusen
Sonntag 20:05 Uhr
Nordwest Radio
Yemen Blues (Israel/USA) Ravid Kahalani ist Kopf und Herz von Yemen Blues, diesem in mancher Hinsicht ungewöhnlichen Weltmusik- Unternehmen. Er singt und spielt die Gimbri, ein nordafrikanisches Saiten- instrument. Kahalani hat jemenitische Wurzeln. Aufgewachsen ist er in Isra- el. Im Laufe seiner Entwicklung hat er Musiken verschiedenster Art und Her- kunft aufgesogen. Ein Schatz an In- spiration, aus dem er schöpft, heute mehr denn je. Ausgangspunkt des Repertoires von Yemen Blues sind Melodien, Lieder und Stimmungen jemenitischer Musiktraditionen. Sie verschmelzen mit nordafrikanischen Grooves, mit westafrikanischem Blues, mit Jazz, Soul und Funk. Manchmal klingt der Sound der ful- minanten Formation gar wie eine Kreuzung aus arabischen und afro- kubanischen Elementen. Frontmann Ravid Kahalani ist ein charismati- scher, hingebungsvoller Performer. Der einstige Percussionist, geboren 1978, hat eine formale, teils klassi- sche Gesangsausbildung hinter sich. Geraume Zeit lebte und studierte er in Serbien. Zur Schlüsselformation für seinen musikalischen Weg wurde ei- ne Gruppe namens Desert Blues, in der er sich mit Musik aus der erwei- terten Sahara-Region beschäftigte. Gemeinsam mit Landsmann Omer Avital, Bassist und Oud-Spieler, grün- dete Kahalani 2009 in New York die Gruppe Yemen Blues. Derzeit ist die Band dabei, die internationale Musik- welt für sich zu erobern. Konzertmit- schnitt vom 7. November 2011, Kul- turzentrum Schlachthof, Bremen. Yemen Blues Christine Meyer)
Sonntag 20:05 Uhr
HR2
am Till Fellner, Klavier Beethoven: 3. Klavierkonzert c-Moll op. 37 - Bruckner: 7. Sinfonie E-Dur (Aufnahme vom 16. September 2011 aus dem Concertgebouw) Zwei sinfonische Hauptwerke standen auf dem Programm des Konzertabends im Concertgebouw Amsterdam, den hr2-kultur heute sendet: Beethovens 3. Klavierkonzert und Bruckners 7. Sinfonie. Ludwig van Beethoven komponierte sein 3. Klavierkonzert im Jahr 1800. Es nimmt innerhalb der Gattung einen besonderen Platz ein, wird doch hier zum ersten Mal das Orchester dem Klavier als gleichberechtigter oder besser widerstreitender Konterpart gegenübergestellt. Der Musikwissenschaftler Matthias Walz schreibt dazu: Zum ersten Mal wird die Sphäre der Gesellschaftskunst verlassen, das Klavierkonzert wird zur Sinfonie mit konzertierendem Klavier. Im 19. Jahrhundert wurde es lange Zeit sogar höher eingeschätzt als die folgenden Klavierkonzerte Beethovens. Solist des Abends ist mit dem international gefeierten Till Fellner ein ausgewiesener Beethoven-Spezialist. Im zweiten Teil des Konzertabends ist Anton Bruckners 7. Sinfonie zu hören. Sie hatte bereits bei der Premiere am 30. Dezember 1884 in Leipzig einen unerwartet großen Erfolg. Das Publikum, so schreibt Bruckner selbst, habe zum Schluss eine ¼ Stunde lang applaudiert, was für den oft unverstandenen und wenig von Erfolg verwöhnten Komponisten etwas Besonderes war. Das Concertgebouw Orchester Amsterdam wird von seinem langjährigen Chefdirigenten Bernard Haitink geleitet.
Sonntag 20:05 Uhr
WDR2
Darin: stündlich Nachrichten, Wetter 23.00 Radiokonzert
Sonntag 20:05 Uhr
DRS 2
Konzert: Ton Koopman mit Mozart W.A. Mozart: Requiem KV 626W.A. Mozart: Ave verum corpus KV 618W.A. Mozart: Messe Nr.15 C-Dur KV 317 «Krönungsmesse»Dorothee Mields, SopranBogna Bartosz, AltTilman Lichdi, TenorKlaus Mertens, BassAmsterdam Baroque Chorus Amsterdam Baroque OrchestraLtg: Ton KoopmanAufnahme vom 22.09.11, Athenäum, Bukarest
Sonntag 21:00 Uhr
Deutschlandfunk
Netzwerkausklang Iannis Xenakis, Pleïades Schlagquartett Köln und Gäste Aufnahme vom 17.12.11 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal Mit einem Feature zum Abschluss der Förderung des Netzwerk Neue Musik Von Georg Beck Im Zeitraum 2008 - 2011 förderte die Kulturstiftung des Bundes das Netzwerk Neue Musik. Ziel war die Stärkung der Präsenz Neuer Musik im Kulturleben, um die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu erhöhen und neues Publikum zu gewinnen. Lokal verwurzelte Institutionen, Initiativen, Ensembles und Akteure entwickelten und gestalteten in Bezug auf die Kultur ihrer Städte und Regionen 15 thematisch ausgerichtete Projekte. Deutschlandradio als bundesweiter Medienpartner begleitete die Fördermaßnahme und lud am 16./17. Dezember 2011 zur Abschlussveranstaltung Netzwerkausklang nach Köln.
Sonntag 21:05 Uhr
NDR kultur
Musikfest Bremen Antonio Vivaldi: Il Farnace RV 711 (Auszüge) Farnace: Max Emanuel Cencic, Countertenor Tamiri: Marina de Liso, Mezzosopran Gilade: Vivica Genaux, Mezzosopran Pompeo: Daniel Behle, Tenor Berenice: Mary-Ellen Nesi, Mezzosopran Selinda: Alisa Kolosova, Mezzosopran Aquilio: Emiliano Gonzalez-Toro, Tenor I Barocchisti / Ltg.: Diego Fasolis Aufzeichnung vom 10.9.2011 in der St. Lamberti-Kirche, Oldenburg Seit mehr als zehn Jahren ist das Orchester ,,I Barocchisti beim berühmten Baroque Music of Lugano Festival das führende Stammensemble. Angepasst an die jeweiligen Besetzungen barocker Ensemble- und Orchesterliteratur wechselt die Stärke des Orchesters von 6 bis 26 Musiker. Ein regelmäßiger Partner der Spezialisten historischer Auffühurngspraxis ist der Schweizer Radio Chor, außerdem tritt ,,I Barocchisti oft mit der ,,Accademia Bizantina oder dem Amsterdam Baroque Orchestra auf. Beim Musikfest Bremen 2011 begeisterten die Schweizer mit einer konzertanten Aufführung von Antonio Vivaldis ,,Il Farnace RV 711 in der St. Lamberti Kirche Oldenburg. Unter seinen fünfzig Opern war ,,Il Farnace dem venezianischen Komponisten offensichtlich am meisten ans Herz gewachsen. Dieses Stück nämlich arbeitete er ganz gegen seine Gewohnheit mehrmals um. Erzählt wird in dieser Oper vom König von Pontus mit dem Namen Pharnakas, der mit seiner Schwiegermutter Berenike, der Königin von Kappadokien, einen folgenreichen Zwist auszukämpfen hat. Berenike nämlich hat sich mit den Römern unter Pompeius gegen Pharnakas verbündet. bis 24:00
Sonntag 21:30 Uhr
SWR4 Baden-Württemberg
Aus dem Musikarchiv des SWR Rundfunkorchesters Mit dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern Jeden Sonntag öffnet das SWR-Rundfunkorchester sein Archiv. Zwei Stunden können Sie Konzertmitschnitte und Produktionen aus Oper, Operette, Musical, Filmmusiken, der gehobenen Unterhaltungsmusik der 30er bis 50er Jahre sowie zeitgemäße Rock- und Poparrangements in bunter Mischung erleben.
Sonntag 22:00 Uhr
Funkhaus Europa
Livemusik - von der Bühne ins Radio bis 01:00 Uhr
Sonntag 23:00 Uhr