Deutschlandfunk
Science-Fiction Falsch korrigiert Von Isaac Asimov Bearbeitung: Heiner Schmidt Regie: Andreas Weber-Schäfer Mit Peter Baecker, Toni Dameris, Manfred G. Herrmann, Gert Lehmann, Ulrich Matschoss, Charles Regnier, Werner Rundshagen, Heiner Schmidt u.a. SDR 1970/ca. 54" Die Praxis, Elektronengehirne auch zur Abfassung wissenschaftlicher Werke heranzuziehen, hat in jüngster Zeit eine besondere Brisanz bekommen. Isaac Asimov hat bereits 1957 mit dieser Idee gespielt: Professor Simon Ninheimer, eine Kapazität im Bereich der Soziologie, hat schon eine Menge seiner Texte dem Roboter Mooney zur Prüfung anvertraut, den er von der Firma US Robots andMechanical Men Cooperation ausgeliehen hat. Ausgerechnet bei Ninheimers jüngstem Werk, das sein größter Wurf werden soll, sind peinlicherweise die Zitate des Fachkollegen Randall verfälscht wiedergegeben, da der Robotor scheinbar die unverfälschte Korrektur dieses Textes als eine Verletzung der Robotergesetze ansieht. Ninheimer sieht sich in seiner Ehre verletzt und verklagt die Firma. Dr. Susan Calvin geht der Sache auf denGrund... Falsch korrigiert
Samstag 00:05 Uhr
WDR5
Das Ekel aus Säffle Wiederholung: 23.05 Von Maj Sjöwall und Per Wahlöö Übersetzung aus dem Schwedischen: Eckhard Schulz Bearbeitung: Walter Adler Mit Charles Wirths, Christian Brückner, Horst Frank, Herbert Fleischmann, Helmut Wöstmann, Günther Sauer, Eva Pflug, Gunther Beth, Harry Kalenberg, Jürgen Scheller, Erwin Schaffner, Barbara Capell, Helge Heynold, Gustl Datz, Michael Hoffmann, Christian Lindert, Hans-Jürgen Leuthen, Klaus Mehrländer, Gert Haucke, Michael Thomas und Marianne Lochert Regie: Klaus Wirbitzky Aufnahme WDR/SWF 1979
Samstag 10:05 Uhr
Ö1
Hörspiel des Jahres 2011
Samstag 14:00 Uhr
Bayern 2
Aischylos: Die Perser Aus dem Griechischen von Durs Grünbein Chorführerin Hildegard Schmahl Atossa Sylvana Krappatsch Bote Stefan Hunstein Dareios Wolfgang Pregler Xerxes Nico Holonics und andere Musik: Carl Oesterhelt, Salewski, Mathis Mayr Regie: Johan Simons/Katja Langenbach BR/Hörspiel und Medienkunst/Münchner Kammerspiele 2011 In Die Perser greift der griechische Dichter Aischylos acht Jahre nach der Schlacht bei Salamis 480 v. Chr. - bei der er selbst dabei war - einen aktuellen Stoff auf. Es ist das älteste Stück des klassisch-antiken Theaters und gilt als eines der ältesten der Welt. Außerordentlich ist Aischylos" klug gewählte Perspektive, aus der Sicht des geschlagenen Gegners zu erzählen: Atossa, die Mutter desjungen Perserkönigs Xerxes, ahnt das Unglück. Zusammen mit dem Rat der Ältesten wartet sie vor dem Palast in Susa auf Nachrichten aus der Schlacht. Xerxes ist erneut gegen die Griechen in den Krieg gezogen. Mit der Nachricht eines Boten werden die Befürchtungen wahr. Er meldet den Untergang der mehr als 200 Schiffe umfassenden Flotte bei Salamis und die Niederlage desHeeres. Die Klage von Chor und Mutter mündet in eine Beschwörung des Geistes des Dareios, Vater und Vorgänger des Xerxes, der das Unglück als Strafe für Hybris, Machtstreben und Verblendung seines Sohnes deutet. Schließlich erscheint Xerxes, sich in Selbstanklage zerfleischend und zugleich die Ursache für die Katastrophe einem von außen auferlegten Schicksal zuschreibend.Eine generationenübergreifende Schmerzens- und Totenklage. Aischylos (um 525-456 v. Chr.), griechischer Dichter, Regisseur, Chorführer, Schauspieler. Werke u.a. Sieben gegen Theben (467 v. Chr.), Die Orestie (bestehend aus Agamemnon, Choephoren, Eumeniden, 458 v. Chr.).
Samstag 15:05 Uhr
WDR3
Winter in Maine Von Gerard Donovan Komposition: Bernd Keul Bearbeitung und Regie: Thomas Blockhaus Julius / Winsome: Udo Wachtveitl Claire: Bettina Engelhardt Troy: Thomas Loibl Vater (70): Ulrich Voß Vater (40): Stephan Grossmann Julius (12 J): Jakob Göss Jäger 1 2 / Reporter: Jochen Langner Jäger 3 / Polizist: Oliver Krietsch-Matzura Kellnerin / Wetterfrau: Caroline Schreiber Reporterin: Jennifer Frank
Samstag 15:05 Uhr
SWR2
Nina und Paul Kinderhörspiel von Thilo Reffert Nina: Nastassja Hahn Paul: Anatol Aljinovic Helbing: Cristin König Melissa: Stephanie Amarell Pierre: Leo Burkhardt Direktor: Uli Pleßmann in weiteren Rollen: Carmen-Maja Antoni, Ulrich Lipka, Mira Partecke, Judith Rosmair, Shorty Scheumann, Marie Lou Sellem, Michel Stieblich, Karsten Troyke Musik: Lutz Glandien Regie: Judith Lorentz (Produktion: DLR 2011) Die beiden gehen in eine Klasse. Am Ende des Schuljahres wird Nina die Schule wechseln. Das wäre kein Problem, wenn nicht heute schon der letzte Tag dieses Schuljahres wäre. Paul wird Nina vermutlich niemals wiedersehen, wenn er sie heute nicht anspricht. Deshalb traut er sich. Und nach Hause will ermit seinem Zeugnis sowieso nicht. Nina, die auf einem Bauernhof lebt, merkt, dass Paul anders ist, als sie bislang dachte. Dass er eigentlich richtig nett ist. Ja, dass sie ihn richtig mag. Daher zeigt sie ihm auch einen echt geheimen Ort. Den Turbinenraum eines Windrades, hoch oben in der Luft. Wie es dortoben wohl aussieht? Nina weiß, wo der Schlüssel versteckt ist ... Das Hörspiel erzählt nicht nur, was Nina und Paul gerade tun, sondern auch, was sie lieber getan hätten oder was sie davon halten, was der andere gerade tut. Wir sind in den Köpfen von Nina und Paul und können ihre Gedanken hören. (Gewinner des Deutschen Kinderhörspielpreises 2011)
Samstag 16:05 Uhr
Alex Offener Kanal Berlin
Das Verbrechen schläft nie. Wir auch nicht. Die TMS-Hörspiele von Jugendlichen aus Dresden.
Samstag 17:00 Uhr
SWR4 Baden-Württemberg
Hörspiele und Sketche in Mundart
Samstag 21:00 Uhr
DRS 2
«Die Aktentasche» von Isaac Bashevis Singer Kohn, ein jiddischer Schriftsteller aus New York, arbeitet bei einer Zeitung, schreibt Bücher und geht auf Vortragsreisen. Während seines langen Junggesellenlebens hat er einen unsichtbaren Harem von Verflossenen oder Verpassten angesammelt. Allen macht er Versprechungen. Als er eine Gastprofessur an einer Universität im Mittleren Westen annimmt, gerät sein Alltag definitiv aus den Fugen. - «Die Blüte der jiddischen Literatur ist schon lange vorbei. Aber das Erscheinen eines Erzählers wie Singer ist so, wie wenn aus dem Rätoromanischen plötzlich noch einmal ein Weltepiker erwachsen würde, aufglühend wie eine Sonne, bevor die Galaxis erlischt.» (Dieter Bachmann in «du», 10/1990)Mit Felix von Manteuffel (Kohn), Gundi Ellert (Reisl), Herlinde Latzko (Sara), Marlise Fischer (Rosalie), und André Jung, Siggi Schwientek, Michaela Steiger, Ann Höling, Agnes Dünneisen, Angelika Schett, Ueli Jäggi, Norbert Schwientek Aus dem Amerikanischen von Ellen Otten - Hörspielfassung und Regie: Stephan Heilmann - Produktion: SRF 1992 - Dauer: 57"40""
Samstag 21:00 Uhr
NDR 4 Info
Ein Akt der Gewalt Ryan David Jahn Hörspielbearbeitung und Regie: Irene Schuck DLR Kultur 2012 Auf dem Heimweg von der Arbeit wird Katrina Marino in den frühen Morgenstunden Opfer eines brutalen Überfalls. Der Angriff findet direkt vor ihrer Haustür statt und unter den Augen ihrer Nachbarn, die fast ausnahmslos untätig bleiben. Ein jeder kämpft mit seinem eigenen kleinen Drama. Der 19- jährige Patrick etwa, der zur Armee eingezogen werden soll, aber für seine kranke Mutter sorgen muss. Oder Diane, die sich mit ihrem Ehemann streitet, weil er sie betrügt. Sie alle hören Katrinas Schreie, sehen, dass vor ihrer Haustür etwas Schreckliches passiert. Katrina spürt ihre Blicke, hofft auf Hilfe und kämpft gegen den Tod. Das Hörspiel basiert auf einer wahren Geschichte, dem Mord an Kitty Genovese, der 1964 für Schlagzeilen sorgte und dessen Umstände später unter dem Begriff Bystander-Effekt in die Kriminalge- schichte eingingen. Ryan David Jahn, geboren 1979 in Arizona, arbeitet als Drehbuchautor.
Samstag 21:05 Uhr
WDR5
Das Ekel aus Säffle
Samstag 23:05 Uhr